DEMO Sa.23.11.2019 // 15:00 // 1010 Wien FÜR Demokratie & damit GEGEN das Rauchverbot

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El Pedro
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DEMO Sa.23.11.2019 // 15:00 // 1010 Wien FÜR Demokratie & damit GEGEN das Rauchverbot

Beitrag von El Pedro » Di Nov 19, 2019 11:58 am

Am 23.11.2019 findet eine der vielleicht wichtigsten Demonstrationen der 2.Republik in Wien statt.
(Näheres siehe Titel und auf www.room2smoke.com )

Hier ein "kurzer"Aufsatz zum Thema von mir:
======================================

Wie sagte schon Konfuzius?
"Bevor Du Deinen Feind bekämpfen kannst, musst Du ihn verstehen".
(Na gut, vielleicht war das nicht Konfuzius, vielleicht hab' ichs auch in Sun Tzu gelesen, oder ich hab's mir gerade ausgedacht. Wie auch immer, es macht Sinn.....)

Heisst das jetzt, dass wir versuchen sollten die fanatischen Anti-Raucher, dieses kleine, ebenso militante, wie schäbige, wie (unerträglich) laute, Grüppchen zu verstehen?

Nein!
Denn;
1.) gibts da nicht viel zu verstehen. Die rekrutieren sich fast ausahmslos aus, im Grunde extrem willensschwachen, Ex-Rauchern, die auf diesem Weg versuchen, ihr permanentes Verlangen sich wieder "eine anzurauchen", zu unterdrücken.... und
2.) waren das die ersten Opfer(!) dieser ganzen furchtbar unsinigen Kampagne.

Aber (das muss der Neid schon einräumen) ist diese auch extrem professionell, scheinbar uneingeschränkt finanziert, choreographiert und exekutiert.
(Aluhüte stehen mir irgendwie nicht, deshalb unterlasse ich es Spekulationen darüber anzustellen, welche - offenbar unfassbar profitablen - Interessen da wirklich dahinter stehen.)

Dass Rauchverbote - und zwar nicht nur die in der Gastronomie(!) - extrem undemokratisch sind, und absolut diktatorische Züge tragen, darüber braucht man wohl nicht extra zu diskutieren.

Wenn wir also die "wahren Interessensverbände" hinter diesem unerträglichen Trommelfeuer aus Desinformation, Falsch-Information und schlichter Lüge nicht identifizieren können, dann können wir wenigstens die Trittbrettfahrer, die Profiteure, jene welchen dieser Wahnsinn gerade recht und gelegen kommt und diesen schamlos für ihre Zwecke ausnutzen, sehr genau orten.

DAS sind die Feinde des Volkes.
DAS sind UNSERE FEINDE.


Auch wenn es die ganze Sache noch ein wenig verwirrender macht, muss man einfach auch in die Geschichte blicken, um wenigstens beginnen zu können zu verstehen, was da läuft.
Um zu verstehen, wogegen wir wirklich ankämpfe müssen.

WIR, aka "das Volk" stehen auf Demokratie, auch wenn viele von uns diese nicht so recht verstanden haben - und, viel zu oft, auch für "selbstverständlich" halten.

Für die ganzen großen und kleinen "Führer" dieser Welt, und für jene die es erst werden wollen, higegen, ist "Demokratie" ein wahrer Alptraum!
Man stelle sich nur vor:
Da ist einer (oder eine) die sich zu Höherem berufen fühlt, dazu zu schalten und zu walten und zu entscheiden,.... meist mit einer ganz klaren (wiewohl ebenso oft reichlich kranken) Vision wie die Welt aussehen sollte - und dann?
Dann müssten diejenigen, fingertrommelnd, abwarten wie sich, im Diskurs immer weniger werdende, Grüppchen (mehr oder weniger zivilisiert) darüber austauschen, welchen Weg sie(!) beschritten haben wollen.
..... und den ganzen GröFaZen (auch "in spe") bleibt nichts mehr zu tun, als diesen WILLEN DES VOLKES dann auch umzusetzen?
Furchtbar!

Will man aber seine eigenen Visionen verwirklicht sehen, bleibt (innerhalb dieser gottverdammten Demokratie!) kein anderer Weg, als -zuerst(!)- dafür zu sorgen, dass sich diese ganzen Nasenbohrer (vulgo "das Volk") nicht(!) einig werden können.
.....dass sie sich immer weiter zerstreiten, bis das "Licht am Ende des Tunnels" zu einem kleinen schwarzen Fleck verkommen ist, und sie sich verzeifelt nach einem besonders klugen, vorzugsweise auch besonders starken, "Führer" umsehen, der sie aus diesem Tal der Zerrissenheit heraus führt.
Tataaaa!
Auftritt des neuen Führers!


Aber: Ganz so einfach ist es selbst dann nicht.
Immerhin basiert das Ganze ja immer noch auf "Demokratie" - also wenn man dann zu früh die Maske fallen lässt, zu früh die Panzer aus den Kaseren holt um über "das Volk" drüber zu rollen, besteht die virulente Gefahr, dass jene, die einem gerade noch zugejubelt haben, in ihre anderen Hosentaschen greifen, die "nassen Fetzen" heraus holen, und einen auf eben diesem "demokratischen Weg" wieder aus dem feudalen Sesselchen jagen.

Fakt ist:
Hstorisch betrachtet haben einige der übelsten "Führer" der Geschichte genau diese "Demokratie" missbraucht um an die Macht zu kommen.
Dann, (anstatt, wie versprochen, "die Probleme zu lösen"), mit dem "Ausdruck des Bedauerns" halt erklärt, dass die Opposition noch im Wege steht, oder die Vollmachten nicht ausreichen um ihre "grandiosen Visonen" für, *räusper, "das Volk" umzusetzen.

Gleichzeitig wurden still und heimlich die "internen Aggressionen" des Volkes weiter geschürt, Ängste und Unzufriedenheit mit zusätzlichen Brandbeschleunigern übergossen und dann, quasi als "Crescendo dieser Overtuere" irgend ein Katalysator geschaffen, der das Volk endgültig davon überzeugen musste, dass es "gut für die Menschen" wäre, die Kontrolle völlig abzugeben.

Ganz gleich ob man dazu den Reichstag abfackeln, Flugzeuge in Wolkenkratzer krachen, oder LKWs in Menschenmengen rasen lassen musste.
...und wenn die "taugliche Bedrohung" noch nicht im Land ist - dann holt man sie eben herein......

Wo der Ursprung aber tatsächlich bekannt ist, nämlich im vielen tausen Jahre alten Handbuch über die Kriegsführung, dem chinesischen Sun Tzu, liegt der Schlüssel zur Machtergreifung (und Machterhaltung!) im Konzept von "Teile und Herrsche".

Die alten Römer, diese ausgefuchsten Haudegen, mögen dieses Kozept um einige Fassetten raffinierter ausgearbeitet - und mit dem allgemein bekannten "Divide et Impera" auch in den Status einer akzeptablen Vorgangsweise erhoben - haben, aber das ändert nichts daran dass es nicht nur im alten China, sondern eben auch heute unverändert, allerbestens funktioniert.

Will man also die Macht an sich reissen, braucht man nur ein Thema, über das sich die Menschen, "das Volk", einfach nicht einig werden können, - schürt es noch ein wenig zusätzlich, und: Voila! Fertig ist das Fundament für den Ruf nach dem "starken Mann".
Tataaa!
Auftritt des neuen Führers!


Das Blöde an der Sache im 3.Millenium ist natürlich, dass (anders als im alten Rom, wo ohnehin nur eine kleine Gruppe "freier Bürger" manipuliert werden musste - und anders als zB bei der Entstehung des "Dritten Reiches", wo man bloß eine überschaubare Menge an "Medien" unter Kontrolle bringen musste) das dritte Millenium, mit diesem vermaledeiten Internet, Hinz und Kunz unlimitierter Zugang zu, einfach nicht mehr insgesamt kontrollierbarer, Information aufs Handy gelegt wurde!

Also müssen diese Informationsflüsse durch schiere Unmengen an Falschmeldungen, Fehlinformationen, manipulativer Schaffung "alternativer Fakten", und durchaus auch mit reichlich an schlichten Lügen so geflutet werden, dass sich am Ende des Tages keiner mehr auskennen kann(!).

Dank des (muss man neidlos anerkennen) genialen Erfinders der "schäbigen Propaganda mit Niedertracht und Verwirrung", Dr.Joseph Goebbels, Reichs-Propaganda-Minister und enger Vertrauter von Adolf Hitler, kennen wir sogar das Konzept dahinter:
"Wiederhole eine Lüge nur oft genug - und sie wird zur anerkannten Wahrheit."
...und obwohl wir eigentlich wissen, wie der Hase läuft, können wir uns auch heute noch nicht wirklich dagegen wehren.
Brilliant!
Genial!
Tataaaa
Auftritt des neuen Führers!


Ausserdem genügt es natürlich nicht(!) - einen Apfel der Zwietracht (mei, haben's da die alten Griechen noch gut gehabt!) in den Ring zu schmeissen, denn da könnten es die Menschen, mit den neuen Möglichkeiten der Kommunikation und des Austausches noch schaffen, einen Konsens zu finden. (Doppel-Alptraum! Dann würden die ja keinen Führer "brauchen"!)

Aber die Lösung dieses Problems ist eigentlich auch recht einfach:
Man werfe eben nicht nur einen "Zankapfel" in den Ring, sondern Dutzende!, Hunderte! Tausende!

Egal wie, jedenfalls so viele bis Jeder irgendwie mit Jedem wegen irgendwas in Streit geraten MUSS!
  • Raucher versus Nicht- (Ex-)Raucher
  • Autofahrer versus Öffinutzer
  • Fussgänger versus Radfahrer
  • Weisse versus alle nicht so ganz Weissen
  • Aufgeklärte versus religiöser Fundamentalisten
  • Fleischfresser versus Veganer
  • Sportliche versus Unsportliche
  • Dicke versus Schlanke
  • Fans von Fussballclub A versus Fans von Fussballclub B
usw., usw. und, ja sogar:
  • Männer versus Frauen
Dann muss man sich, als "nächster GröFaz in Spe" nur mehr zurücklehnen, reichlich Popcorn bereit legen, und abwarten bis jeder und jede mindestes Jedem und Jeder einmal eine "in die Goschn gehaut" hat.
...und je aggressiver die Auseinandersetzungen werden, desto geringer die Gefahr, dass sich diese Tölpel auf irgend einen demokratischen(!) Konsens verständigen könnten.
Da kann nix schief gehen!
Gar nix!

Mit all diesen Vorbereitungshandlungen in Aktion bliebe nur mehr die Frage:
"Wann ist denn jetzt der richtige Zeitpunkt um aufzustehen, die "Führung" anzubieten, sich Sonderrechte zugestehen zu lassen, und - vor allem - diese "dämliche Demokratie" zu beenden?"

Nun, das geht nur über kleine "Test-Ballons" die man einfach von der Leine lässt.
Am besten eignen sich da naturgemäß Themen, bei welchem die Wogen der Emotion schon am lägsten und höchsten schlagen.

Wie wär's mit dem Thema "Rauchen"?
Da kann man immerhin schon auf eine zwar kleine, aber - wie Eingangs erwähnt - schon reichlich radikalisierte Gruppe von völlig rücksichtslosen, und maximal egoistisch motivierten, Radikalos zurück greifen.
Quasi auf die "Pistoleros wider die Demokratie"?

Als (vorerst) "letzten Akt" für (zumindest diesen) "Testlauf" gibt man jetzt den "Pistoleros" recht!

Jetzt gibt es nur mehr zwei Möglichkeiten:
Entweder -
(A) - die kleine Gruppe Pistoleros macht die große Gruppe der zwar freien, aber nur mäßig Motivierten und/oder Motivierbaren platt, walzt diese einfach nieder, verhilft dieser -naturgemäß maximalst undemokratischen - Entscheidung sich festzusetzen, zu etablieren, "anerkannt" zu werden.....
Oder -
(B) - die "Mehrheit" schafft es, sich über alle idiologischen Gräben, über alle Uneinigkeit in anderen Themen, hinwegzusetzen und früher oder später baumeln die "Pistoleros" mal wieder, hübsch verteilt, an den Laternenmasten unserer Zeit.

Trifft "Fall A" ein, ist es gut!
Dann kann man den Übergang zu den nächsten Schritten, endlich diese verdammte Demokratie ganz abzuschaffen, einleiten.
Rasche Schlagfolge.
Schließlich dürfen die Leut', dieses widerliche "Volk", gar nicht mehr groß zum Nachdenken kommen, bevor die Fakten schlicht geschaffen sind..... oder

Es trifft "Fall B" ein.
Das wäre ganz schlecht.
Jene der "Pistoleros" die dann mit dem Leben bezahlt haben, spielen zwar keine Rolle, die waren immer schon "Expendables" in der Betrachtung des großen Gesamtbildes, aber blöd ist es halt trotzdem.
Schließlich würde das bedeuten, dass man "zurück ans Reissbrett" muss und dieses ganze mühsame Spiel des "Menschen gegen einander aufhetzen" wieder von Vorne anleiern muss.
*seufz.

Wenn es eine "Be(un?)ruhigung" in dieser Betrachtung gibt, dann die Tatsache, dass diese Entwicklung auf der ganzen Welt zu beobachten ist.
Wie sonst würden - pardon "Figuren" - wie Trump, Duterte, Bolsonaro, Orban, Johnson (und vor ihm die May), Merkel, Macron, Erdogan & Co nicht nur an die Macht kommen, sondern sich da auch, immer besser, halten können?

In Österreich hatten wir bisher einen klar definierbaren "schwarzen Mann", ein Schreckgespenst, das viele "aufrechte Demokraten" bisher dachten als solches zweifelsfrei erkennen zu können: Die FPÖ.
(Sager von Bundespräsident Hoffnungsfroh, dass wir uns noch "wundern werden, was ein UHBP so alles kann und darf" schienen die ärgsten Befürchtungen ebenso zu bestätigen wie die "Leistungen" vom Adlatus des Hatscherten als Innenminister.)

Dabei haben wir übersehen von wo sich die wahre Gefahr wirklich an uns herangepirscht hat.
Versteckt hinter Slim-Fit Anzügen und einer stets aalglatten, (un-)verbindlich freundlichen, Fassade, tauchte da dieses Bürschchen auf, entmachtete die ganzen Altgranden seiner eigenen Partei und nahm, zunächst, an der vorderen Kante des Thronsessels platz.

NOCH mit Hilfe der "Unaussprechlichen", die er dann aber ebenso schnell zu entsorgen wusste wie die langjährigen Steigbügelhalter seiner Partei: Die (ehemaligen) Sozialisten.
(Die dann noch so unsagbar unfähig und dämlich waren, den schwarzen Peter mit dem Antrag auf den "totalen Krieg" - *ähm, - auf das "totale Rauchverbot" auf ihre Kappe zu nehmen und sich damit, bei den folgenden Wahlen, selber in eine Position zu bomben, dass sie nicht einmal mehr als "mögliche Steigbügelhalter" in Betracht kommen mussten.)

Und jetzt missbraucht er die (ebenso ehemaligen) "Grünen" um die letzte ernsthafte Konkurrenz (der "Heiligen Greta" sei dank - der Teufel soll die Göre holen!) um sich der allerletzten "Gefahr" zu entledigen.

Denn, interessanter Weise ist so ziemlich alles was in unserem Land in den letzten Jahrzehnten schief und falsch gelaufen ist, von der ÖVP zu verantworten - die "Dresche" haben aber immer "die anderen", meist die "roten (proforma) Bundeskanzler", abbekommen.

Und während der Teflon-Heinzi freundlich lächelt und winkt, ist es unseren lieben -rauchenden!- Mitbürgern nicht zu blöde, sich selbst darüber in die Wolle zu bekommen, dass der UHBP in seinem Kammerl in der Hofburg raucht.
Anstatt froh zu sein, dass der "höchste Mann im Staate" einer von uns ist.

Es mag das "vordergründige" Ziel der Demo am 23.11. ab 15:00 in Wien sein, dieses völlig absurde, Existenzen ebenso zerstörende - wie soziale Interaktion massivst behindernde - "Totale Rauchverbot in der Österreichischen(!) Gastronmie" zu bekämpfen.

In Wahrheit ist das, worum es wirklich geht, um vieles Größer!
Es geht um die Wurscht.


Es geht darum "wem auch immer da oben" eine ganz klare Botschaft zu schicken, dass sich das Volk, dass wir uns, nicht bis zu dem Grad auseinander dividieren lassen, dass wir auf unser "Ur-demokratisches Recht" verzichten, eigenständig zwischen zwei grundsätzlich legalen Alternativen wählen zu können.

Aber, selbst wenn wir diesen kleinen Kampf, diesmal gewinnen - MUSS uns klar sein,dass die Gefahr deswegen nicht gebannt ist!

Wieder lohnt ein Blick in die Geschichte.
WIR haben damals als Erste Napoleon besiegt!
"Donau so blau, so blau" war angeblich nicht der Farbenblindheit des Komponisten geschuldet, sondern ein Spott-Text auf die Donau die von den "blauen Uniformen der (toten) Franzosen" aussah(!) als wäre sie blau gewesen.

Aber dann.
Dann haben wir uns alle angsoffen und die gewonnene Schlacht gefeiert.... nur um dem kleinwüchsigen Frenchman Zeit zu geben, sich zu erfangen und uns Tags darauf doch noch zu besiegen.

Bleiben wir also wachsam!
Bleiben wir also vereint!


....und wenn es sein muss, dann holen wir uns eben auch die Gestaltung und Verwaltung unserer Heimat von Jenen zurück, die offenbar bereits jetzt der Meinung sind, uns ignorieren zu können.

Als erster Schritt jedoch bleibt:
Kommt zur Demo!
Bringt all eure Freunde und Bekannten mit!
Macht denen klar, worum es hier wirklich geht!
Denn eines bleibt (vorerst) Fakt: WIR sind das Volk! Wir machen die Regeln!

El Pedro
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Re: DEMO Sa.23.11.2019 // 15:00 // 1010 Wien FÜR Demokratie & damit GEGEN das Rauchverbot

Beitrag von El Pedro » Do Nov 21, 2019 12:28 pm

"Gott helfe mir, ich kann nicht anders!"
(muss ich mal für mich in Anspruch nehmen, und hier noch "ein paar Worte" :-) hinzufügen.....)
================================

Ohne SOLIDARITÄT geht gar nichts!

In dem vorangegangenen Aufsatz habe ich versucht zu beleuchten, weshalb für die Politik, vor allem für lauernde Möchtegern-Despoten, dieses Rauchverbot ein derart gefundenes Fressen ist.

Jeder der noch nicht völlig verblödet, oder von blindwütigem Hass zerfressen ist, wie diese terroristisch agierenden, militanten "Pistoleros" der Verbots-Fanatiker, MUSS einfach verstehen, dass wir uns die Entscheidungsfreiheit zurückholen MÜSSEN.
Ohne der Freiheit, zwischen zwei legalen Alternativen wählen zu können, hört eine Demokratie auf, eine Demokratie zu sein und wird zur "Diktatur nach dem Willen Weniger".
Ich kann es nicht oft genug sagen, aber die wahre Botschaft unserer Zeit liegt in dem ebenso berühmten wie alten Zitat von Martin Niemöller:
"Als sie kamen, die Juden zu holen, erhob ich mich nicht - ich war ja kein Jude.....
Als sie kamen, die Zigeuner zu holen, erhob ich mich nicht - ich war ja kein Zigeuner....
Als sie kamen, die Linken zu holen, erhob ich mich nicht - ich war ja kein Linker.....
Als sie kamen die Homosexuelle zu holen, erhob ich mich nicht - ich war ja nicht homosexuell.....
Als sie kamen, mich zu holen, war keiner mehr da, der sich hätte erheben können."


Bliebe eigentlich nur die Frage, wie es (immer wieder!) Wenigen(!) gelingen kann, einer Mehrheit ihren Willen aufzuzwingen?
Das Zauberwort in diesem Zusammehang ist: SOLIDARITÄT!

Fanatismus eint .....fragt sich nur, weshalb Vernunft das nicht auch schaffen kann?

"......Solidarität".....?
Liegt es daran, dass dieser Begriff "linker Herkunft", in unserer, politisch bereits vollends nach Rechts gekippten, Welt, den "Beigeschmack des Unanständigen" bekommen hat?
Daran, dass ebenso totaler wie ignoranter Egoismus, bereits in einer prominenten Werbebotschaft kulminierte?
Eigentlich hätte der Spruch: "Geiz ist Geil", eine Welle der Empörung, Abscheu und Ablehnung auslösen müssen, - das Gegenteil war und ist der Fall.

Wie kann es sein, dass Menschen - die nur in einer in sich geschlossenen, solidarisch auftretenden Masse, überhaupt irgend eine (wiewohl längst winzige!) Chance gegen all diese ultrarechte Elitisten hätte, ausgerechnet diesem "ultrarechten Gesocks" zujubelt?

Glauben die Leute wirklich, dass sie dadurch, dass sie diesen Elitisten zujubeln, auch nur den Hauch von einer Chance haben, jemals in diesen exquisiten Kreis aufgenommen werden?

Dabei würde ein Blick in die (jüngere) Geschichte reichen, um zu erkennen, dass die "Fähnchen schwingende Masse" von den Ultrarechten, nicht nur in Stalingrad, als Kanonenfutter verheizt werden.
Eine andere Bedeutung haben Sie, ich, wir alle, für diese borniert, abgehobenen Elitisten nicht!

Und wenn ich von "Ultrarechten" spreche, dann meine ich - bezogen auf Österreich - wahrlich nicht nur die FPÖ. Die ÖVP und selbst die neoliberale SPÖ haben sich auch längst hart an der rechte Kante versammelt.
Die Grünen werden gerade in dieses schwarze Wurmloch gesogen.
Zu groß die Geilheit, ein paar "Brosamen der Macht" abzustauben.
Selbst von der KPÖ ist keine "Rettung" zu erwarten. Dazu müssten die erst im 3. Millenium ankommen - wovon sie immer noch rund 100 Jahre trennen.
....und, nur um es erwähnt zu haben, so wirklich als "lupenreine Demokraten die nur dem Volk dienen" haben sich die Kummerer auch immer nur in der Theorie gezeigt.

Bei den "Neoliberalen" steckt dabei der Betrug bereits in der, selbst gewählten, Bezeichnug:
An denen ist nichts, aber auch wirklich gar nichts "liberal".
Merke: Nicht jeder der sich "liberal" nennt (egal ob "neu" oder "alt") ist es auch.

Das sind ausnahmslos politische Strömungen die sich selbst, früher oder später, einen Exklusivanspruch auf die "Pfründe der Macht" sichern wollen - und die dabei, eigentlich allesamt, nur ein Merkmal eint:
Jene, die jetzt mit unterschiedlich zuckersüßen Worten mit der Einladung umgarnt werden, denen den Sprung an die Schalthebel der Macht zu ermöglichen, ...und das seid ihr! Das sind Wir! .... brauchen sich gar nicht einzubilden, sich irgend eine Art von Respekt, oder gar "Dankbarkeit" erwarten zu dürfen.
Geschweige denn "Pflichtbewusstsein" oder gar "Loyalität".
Wir sind nur "Mittel zum Zweck" und ansonsten so etwas wie ein Treppenwitz.
Vielleicht sogar ein solcher, ohne "r"....

Und weshalb?
Weshalb benutzen die uns nur - und fürchten uns nicht im Geringsten?

Obwohl, würden WIR dies wollen, sich Kurz, Kickl, Rendi-Wagner, Hofer & Co binnen weniger Stunden, benachbarte Zellen, für den Rest ihrer armseligen Leben, teilen müssten?

Einfach!
Wir zeigen an jedem eizelnen Tag, dass wir - im Gegensatz zu deren "Pistoleros" - das Einzige verlernt haben, das sie tatsächlich fürchten müssten:
SOLIDARITÄT!

Die fanatischen, militanten, Taliban der Prohibitionisten, HABEN diese Solidarität!
Ganz gleich mit welchem Vertreter dieser Gilde man in Kontakt kommt, die klingen alle so, als würden sie jeden einzelnen Satz aus nur einer Quelle beziehen.
Fanatismus kennt keine Differenzierung, kein "Links", kein "Rechts".... nur ein: ICH!

Deshalb bedienen sich die Mächtigen gerne dieser "Terroristen des Zivillebens".

Was die ihrerseits nicht begreifen: In ihrer Einheit sind sie es, die ihrerseits eine Gefahr darstellen, und werden daher die Ersten sein, derer man sich entledigen muss, wenn erst die Masse der Menschen völlig entrechtet ist.

Davon haben wir nur recht wenig.
Genau genommen Nichts.
Gar nichts.

Denn während unsere, wiewohl wenigen, Gegner wie mit EINER Stimme unablässig ihre Parolen brüllen, schaffen wir es noch nicht einmal bei dem, uns eigentlichen einenden(!), Thema "Einigkeit, Brüderlichkeit und vor allem Solidarität" zu zeigen!

.....Die Nachtclub-Besitzer sagen nicht: "Rauchverbote für die Privatwirtschaft sind undemokratisch - weg damit!" ...nein, sie sagen: "Für Cafe's und Restaurants (also was sie selbst nicht betrifft!) sind die Verbote "eh OK" nur für uns, also zumindest für meinen Laden, sollte es eine Ausnahme geben....." (geiz ist geil, lässt grüßen)
.....Die Landgasthäuser stellen sich auch nicht geschlossen gegen diesen Verbotswahnsinn, sondern kommen mit einem "Rauchverbote in der Stadt sehen wir ja ein, aber bei uns am Land sind wir für die Meisten, der einzige Ort, an welchem die Menschen regelmäßig zusammenkommen können, es sollte für UNS eine Ausnahmeregelung geben....." (geiz ist geil, lässt abermals grüßen.)
....die Shisha-Buden ihrerseits fahren auch eine ähnliche Schiene.
Alle zusammen haben, trotz aller Erfahrungswerte der letzten Jahre, eines NICHT begriffen:

Mit militanten Fanatikern kann man nicht verhandeln!

Da gibt es keinen Konsens im Sinne von: "Ich geb' Dir ein bisserl was von dem was Du willst, und ich bekomm' dafür ein bisserl was von dem was ich will, - zB eine Ausnahmeregelung für MEINE Bude, zumindest für meine Branchengruppe,.... ok?"
NEIN!
Wenn es ein solches Zugeständnis geben sollte, dann nur, um deren Gegner, uns, zu schwächen!

Gibt man zB den Nachtlokalen eine Ausnahme-Regelung, dann bedeutet das nur, dass der Widerstand vernachlässigbar sein wird, wenn man in ein paar Monaten oder Jahren erneut ausrückt, um auch den Nachtlokalen endgültig den Garaus zu machen.

Wer würde denn dann noch groß aufstehen und sich mit denen "solidarisch" zeigen?!

Um es mit einer Analogie zu versuchen:
"Normale Molems" freuen sich, wenn ihnen auch in unserem Kultur-Kreis die Ausübung ihrer Religion gestattet ist.
Radikale Moslems (wiewohl eine absolute Minderheit!) werden niemals ruhen, bevor sie nicht auch "uns" ihren Glauben und daraus resultierende Gesetze, aufgezwungen haben.
Die Zeche bezahlen die "Normalen Moslems" die von unsereins (natürlich!) in einen Topf mit der kleinen, aber lauten und gewaltbereite Minderheit assoziiert werden.
==="""===
"Normale Nichtraucher" freuen sich, wenn es Wirte, Lokalbesitzer, Gastronomen gibt, die auf den (ohnehin wachsenden!) Bedarf nach Nichtraucherlokalen reagieren, und ihre Betriebsstätten "rauchfrei" machen.
Radikale MilitAntis, diese fanatischen Zivil-Terroristen, werden niemals ruhen, bis sie nicht "Rauchen per se" illegal gemacht haben.
Rauchverbot IMMER und ÜBERALL.
Die werden sich niemals mit weniger zufrieden geben.

Wer das nicht erkennt, lässt sich von "Vernunft und Hoffnung" leiten - was aber Beides keinerlei Gewicht in der Diskussion mit Fanatikern hat.
  • Wir haben es verabsäumt (siehe dem, Eingangs zitierten, Martin Niemöller!) aufzustehen, als sie kamen und generelle Rauchverbote in Langstrecken-Zügen durchpeitschten.
  • Wir haben geschwiegen, als sie kamen, und den Hoteliers und Beherbergungsbetrieben die freie Wahl nahmen, selbst zu entscheiden ob sie Rauchern ein angenehmes "Daheim, weg von Daheim" anbieten wollen.
  • Wir haben geschwiegen, als sie kamen, und den Taxlern untersagten, in ihren (oft eigenen) Taxis selbst dann zu rauchen, wenn überhaupt kein Fahrgast im Wagen war.
...und jetzt würden wir uns einbilden, dass ein "Konsens" mit "Denen" möglich ist, wo es um unsere unmittelbare Lebensqualität und das Recht auf freie Entscheidung geht?
Wäre es nicht so traurig, wäre das der Punkt, an welchem man laut auflachen müsste!

FAKT: Ist, dass, es keinerlei(!) Nachweis, auch nur irgend einer seriösen Studie gibt, dass "Passivrauch" etwas anderes als die von Gobbels, im Auftrag Hitlers, erfundene Lüge. ("Wiederhole eine Lüge nur oft genug, und sie wird zur Wahrheit." c: auch dieser Dr.Joseph Goebbels)

FAKT: Ist, dass es keinerlei(!) Nachweis, auch nur irgend einer seriösen Studie gibt, dass "aktives Rauchen" von =reinen Tabak-Produkten=, ohne massenhafter Verwendung von Chemikalien im Herstellungsprozess, Schaden verursacht!
(Und man verbietet ja auch nicht Wein ganz grundsätzlich, weil Wein dem Glykol zugesetzt wurde, nun mal schädlich ist.)

FAKT: Ist, dass der Markt ohnehin dabei war, es sich "selbst zu richten". Im ganzen ersten Bezirk in Wien, wo sich im Grunde Lokal an Lokal reiht, gab es zuletzt gerade noch 4(!) mir bekannte Betriebe wo es einen Raucherbereich gab: Das "Cafe Tirolerhof, das "Alt Wien", das "Engländer" und die Disco "Fledermaus".

Da haben bei ALLEN ANDEREN die Nichtrauchenden Gäste und die Nichtrauchenden Mitarbeiter nicht "Auswahl genug" gefunden?

Da hat es ein Gesetz gebraucht, das Existenzen vernichtet, Arbeitslose in Scharen zum AMS treibt, unaussprechlichen Schaden für eine Urösterreichische Tradition der Gastlichkeit verursacht, indem diese nun mit unpersönlicher "System-Gastronomie" ersetzt wird?

Wo ist, Hand aufs Herz, das Problem, wenn der Besitzer eines einzelnen Taxis, der es ohnehin schon schwer genug hat sich gegen riesige Flotten zu behaupten, der entweder selber Raucher ist, oder den der Rauch nicht stört, sich einen winzigen Wettbewerbsvorteil verschafft, wenn er das Rauchen in SEINEM Auto erlaubt?
In ALLEN anderen Branchen werden Anbieter welche "Nischen" bedienen, hofiert!

Unwahrscheinlichst(!), dass die Flotten nachziehen werden. Erstens gibt es genug Ex-Raucher die den Geruch von Rauch gar nicht mehr aushalten, und der Wiederverkaufswert eines Taxis ist auch deutlich höher, wenn darin nie geraucht wurde.

Wo ist das Problem, wenn sich der (selber rauchende?) Inhaber einer kleinen Pension oder sonstigen Beherbungsbetriebes dadurch gegen die Branchenriesen wehrt, indem er auch Raucher als Gäste herzlich willkommen heisst?

Wo ist das Problem, wenn Gastronomen jeder Provenienz sich frei entscheiden, ob Sie (auch!!) Raucher zu ihren Gästen zählen wollen?

Wenn selbst manche Raucher nicht(!) in einem Lokal essen wollen, wo an der Eingangstüre das "grüne Raucher-Pickerl" (das werden sie ja noch erkennen können?) zu finden ist, dann gibt es jetzt schon mehr als genug Lokale die ihre Räumlichkeiten schonn VOR dem 1.11. zur rauchfreien Zone erklärt haben.

Jene Wirte die sich für das rauchende Klietel entscheiden, werden entweder mit dieser (doch angeblichen: "Nischenkundschaft") genug Geschäft machen um überleben und in den Steuertopf einzahlen zu können - oder sie werden ihre Entscheidung - FREIWILLIG - überdenken.
Jedenfalls kein Grund sie alle "von oben her" zu "entmündigen"!

Jede andere Forderung als jene, nach einer ersatzlosen Löschung und Aufhebung des, irreführender Weise als "Nichtraucher-Schutz-Gesetz" bezeichneten Machwerkes, kann nur in einem Scheitern der Bewegung münden.

Wers nicht glaubt, möge - wenn es dann so weit sein wird, und das wird es! - an meine Worte denken.

"Brave Hampelmann Roboter-Bürger" werden sich auch weiterhin durch de ständigen medialen Druck im Auftrag der werdenden Despoten dazu nötigen lassen, auf ihnen liebe Gewohnheiten zu verzichten, um sich bei "denen da oben" einzuschleimen.

Soll so sein.

Wir Raucher sind nicht nur tolerant - wir sind auch, (sogar historisch betrachtet) die Freigeister, die Denker, die Philosophen, die Beobachter, die Kritiker, die Triebfedern hinter jeder demokratischen Entwicklung.....

Vielleicht ist ja genau das der Grund, weshalb man uns unbedingt die "offensichtlichen Versammlungsorte" wegnehmen will?

El Pedro
Beiträge: 16
Registriert: Do Jan 03, 2019 9:57 am

Re: Ein paar Reaktionen und Gedanken "danach":

Beitrag von El Pedro » Mo Nov 25, 2019 2:46 pm

Denn:
"Nach der Demo ist vor der Demo" ....oder halt den nächsten Aktionen?!

Grund genug um mal, in einem etwas übersichtlicheren Format als Facebook es bietet, auf einige Punkte einzugehen:
=== ACHTUNG: Das ist keine "offizielle Stellungnahme" von room2smoke.com sondern nur meine persönliche Betrachtung!===
  1. Es waren zu wenig Teilnehmer!
  2. Tschick am Boden schmeissen.
  3. "Nächstes mal, die genaue Location früher bekannt geben"!
  4. Kosten, Spenden, Taschenaschenbecher
  5. Demonstrieren bringt eh nix!
  6. "Das Rauchverbot fuktioniert eh"
  7. "Was habts es Raucher für ein Problem damit, vor die Türe zu gehen?"
  8. "Der HC Strache war da, also seid ihr ja doch "Blaue"?"
  9. "Rauchen gehört überhaupt verboten!"
  10. Der "Schnorrer, Ober-Ferkel & Trittbrettfahrer" vulgo "Markus Mod" vulgo "Mag.Markus Hochecker"
  11. Andere Gruppierungen ...
  12. Forderungen & Konsens
Vielleicht erweitere ich diese Liste noch.....

1.: Es waren zu wenig Teilnehmer!
Hard-Facts:
=> Die Demo fand drei Wochen nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes statt.
=> In dieser Zeit hat ein Kern-Team, bestehend aus Regina, Mario, Lisa, Daniela und Robert - also 5 Leute(!) - wovon 2 voll im Berufsleben stehen(!) - diese Demo nicht nur auf die Beine gestellt, alles aus der privaten Tasche finanziert und diese auch (in bestem Einvernehmen mit den Behörden!) abgewickelt.... sondern auch noch eine FB-Gruppe "so nebenebei" gemanaged, die in dieser Zeit auf über 12.000 Mitglieder angewachsen ist! (und wo natürlich jede Menge Querulaten, "Berufsstänkerer", Hasser, "Idioten" und solche Leut' darunter waren, die unbedingt die "Überparteiliche und Unabhängige" Initiative für (persönliches) "politisches Kleingeld" missbrauchen wollten).
Also ich finde, das ist mehr als gut gelungen, hat alle Hauptbeteiligten (und so manche Helferleins! Danke!) an den Rand des physisch und psychisch Leistbaren gebracht und bei Regina letztlich einen massiven gesundheitlichen Tribut gefordert.
=> Wer es besser, schneller, größer auf die Beine stellen kann: Bitte um Nachricht! Ich komme gerne auch zu eurer Demo!
Plus: Laut Polizei passen auf den Platz ca 4.000 Menschen. Ich nehme an, das bedeutet "dicht gedrängt". Das war bei uns nicht ganz so, aber die Schätzung, dass zwischen 1.500 und 2.000 Teilnehmer erschienen sind, dürfte auf der "konservativen Seite" bleiben.

2.: Tschick am Boden schmeissen.
Fast "geil" das Argument, dass man ja "mit dem Erwerb des Tschik-Packerls auch die Kosten für die Strassenreinigung bezahlt", und daher "berechtigt(?!) ist, die Tschikstummel einfach auf die Strasse zu werfen."
Echt jetzt? Das würde dannn ja bedeuten, dass man die Verpackung und/oder Reste von jedem Produkt, das man "käuflich erworben" hat, einfach auf die Strasse - und nicht ordentlich in den Müll, werfen kann?
Dafür, dass wir ein Video veröffentlicht haben, wie man die "Glut aus dem Stummel wutzelt und den dann wieder im, leerer werdenden, Packerl verstauen (und mit diesem dann in den Mist werfen) kann =UND= Taschenaschenbecher anfertigen ließen und gegen eine Spende verteilt haben.... waren meinem Empfinden nach hinterher zu viele Tschickstummel am Ballhausplatz.
Es sah stellenweise so aus, als hätten wir nicht "für die Rückkehr von Aschenbechern in Lokale", sondern "IN einem Aschenbecher" demonstriert.
Aber keine Sorge!
Natürlich haben wir (zusätzlich zu all der anderen Arbeit die wir eingebracht haben), dann, hinterher, auch noch den gesamten Ballhausplatz gekehrt und einen ganzen Sack voll Stummel ordnugsgemäß entsorgt.
Jene Hasser, die uns Raucher gerne, mit Bildern von einem versauten Ballhausplatz, noch zusätzlich als "Dreckschweine der Nation" hätten bezeichnen wollen, haben jedenfalls KEINE Fotomotive bekommen!

3.: "Nächstes mal, die genaue Location früher bekannt geben"!
Es war echt mühsam, wie oft diese Forderung auf FB gepostet wurde, wie oft wir darauf geantwortet haben, und wie oft das trotzdem wieder gepostet wurde!
Was, so ganz nebenbei, die Frage aufwirft, wie viele Leut' auf FB gehen und dort posten um sich quasi "selber reden zu hören" - aber nicht(?!) um sich zu informieren......
Nochmals, abschließend:
Es hat ein langes "hin- und her" mit den Behörden gegeben, welche "genaue Örtlichkeit" uns für die Demo genehmigt wird. "Innere Stadt" vulgo 1010 Wien, war klar, (das haben wir auch transportiert) ...und eigentlich ist die Wiener Innenstadt so klein, dass man selbst zu Fuss binnen weniger Minuten von einem Ende am Anderen ist. Hätte also wurscht sein können und ich verstehe echt nicht, weshalb das zu so einem Thema aufgebauscht wurde. (Es wurde ja eh noch rechtzeitig und unübersehbar gepostet!)
Ein bisserl hab ich den Verdacht, dass das von Manchen als "Vorwand" aufgebaut wurde, nicht zu kommen. ("Ich wusste ja nicht, wo genau......")
Aber:
Vielleicht kann man das nächste Mal tatsächlich einen "Versammlugspunkt" nennen, in der Nähe des erhofften Demo-Platzes, das relativ früh, und im Fall der Fälle dann eben von dort gemeinsam zur Demo marschieren.....?

4.: Kosten, Spenden, Taschenaschenbecher
Der größte "Einzel-Kosten-Punkt" dürfte die Bühne gewesen. MpMn war die, mit den brustschwachen Lautsprechern, ohne g'scheiter Lichtanlage, und stinkenden, lauten Mini-Stromgeneratoren extrem überteuert. Die knappen € 2.500,- dafür war es nicht wert, und man wird sich für mögliche künftige Aktionen etwas anderes suchen müsse.
Dazu kamen die Druck-Kosten für Plakate und "Mini-Flyer" (im praktischen Visitenkarten-Format) die wir verteilt haben, die Kosten für die Schilder (Material only - wobei die Stangeln teurer waren als die Schilder!) und die Taschenaschenbecher samt Druck - wobei uns wirb.at bei der Preisgestaltung extrem entgegen gekommen ist. In Summe sind hier nochmals ca. € 2.900,- zusammen gekommen.
Dazu noch die Kosten für den Sarg.....
Für Design, Arbeit, Druckvorbereitung, Benzin, Verwendung von vorhandenem Werkzeug, und vor allem, VIEL Zeit und Energie (teilweise bis zu 20h/Tag!) hat keiner von uns auch nur eine Rechnung in den Pot geworfen. DAS haben wir ALLES GRATIS für uns alle gemacht!
Über Spenden sind insgesamt etwa die Hälfte der Gesamtkosten wieder hereingekommen, ein paar Zusagen gibt es noch, die aber erst am Konto einlangen müssen, ....am Ende des Tages werden Robert und Lisa ca. 1.500 bis 2.000 und Mario ca. 500,-€ beigesteuert haben.
Allerdings gibt es noch Taschenaschenbecher, die (vorzugsweise in etwas größeren Stückzahlen?, zum selber weiter verteilen?,) ggn eine Spende von (bitte midestens! € 2,50 /Stück) zu haben sind. Finden die auch noch Abnehmer, könnte sich wenigstens eine "Schwarze Null" ausgehen.
Für die Zukunft wird ein "gemeinnütziger Verein" entstehen, denn ich hoffe doch, dass es unseren "lieben Mitrauchern" ein paar Euro im Monat als Mitgliedsbeitrag wert ist, hier eine schlagkräftige Truppe für unser aller Interessen zu haben?

5.: Demonstrieren bringt eh nix!
Da gibts mal eine kurze Antwort: "Ach ja? Und welches andere demokratische Mittel, bringt etwas?"
Nur raunzen, aber nicht mal für eine kurze Demo von ein paar Stunden den Arsch aus dem gemütlichen Sessel zu hieven, ist "die Lösung"?
Ich sage:
"Nutzen wir unsere Möglichkeiten in einer Demokratie - so lange wir noch Reste davon haben! Wenn wer bessere Ideen hat, bin ich ganz Ohr!"

6.: "Das Rauchverbot fuktioniert eh"
Es ist echt interessant, mit welcher Vehemenz dieses Märchen kolportiert wird
Auch von der s.g. "freien Presse" - aber vermutlich muss man sich eben strecken um in die Nähe der fetten Töpfe der (staatlichen) Presseförderung zu kommen - oder da toben sich auch diverse MilitAntis in den Redaktionsstuben aus.
Fakt ist: Es funktioniert NICHT!
Fakt ist ebenso: Natürlich gibt es Bereiche und Locations WO ES FUNKTIONIERT! - ......was aber in diesem Zusammenhang verschwiegen wird: Dort hat es auch schon vor dem 1.11.2019 geklappt!
System-Gastronomie (die "nette" Bezeichnung für alles, was die Bezeichnung "Gastronomie" nicht verdient) - und für die die ganzen alten Wirte mit besseren und günstigeren Menüs immer schon ein Dorn im Auge waren, Betriebe die sich auf Kinder und Jugendliche spezialisiert hatten (letztere haben jetzt keine Diskussionen mehr wegen dem Jugendschutzgesetz!) und zB der ganze Erste Bezirk in Wien!
VOR dem 1.11.2019 hat es in (meinem Heimat-)Bezirk ohnehin nur mehr 5 Lokale mit einem Raucherbereich(!) gegeben, KEIN EINZIGES reines "Raucher-Lokal". -----wen wundert es, dass es im Ersten Bezirk in Wien, ganz sicher "bestens funktioniert"??
Aber da wo sich das "echte Leben" abspielt und nicht nur jene flanieren die sehen und gesehen werden wollen, in den Beiseln, in den kleinen Caffees, die Brennpunkt, soziale Anlaufstelle, "Gemeinschafts-Wohnzimmer" sind....im 10., 11., 12..... im 15., 16., 17., im 20., 21., 22. & 23 Bezirk... in den kleinen Städten und Dörfern am Land, da IST ES EIN PROBLEM - aber vielleicht sogar ein Gewolltes?
Wenn man die Demokratie abschaffen möchte, dann ist es nicht sonderlich hilfreich, wenn die Menschen naheliegende Orte haben wo sie sich treffen und Widerstand organisieren können....

7.: "Was habts es Raucher für ein Problem damit, vor die Türe zu gehen?"[/i]
Gegenfrage: Welches Problem habt ihr, jene Wenigen die ihr auf den Geruch von Rauch derart allergisch seid, bei eurer Lokalwahl, nur in jene (reichlichst vorhandenen!!!) Betriebsstätten zu pilgern an welchen NUR das "Rote Nichtrauchen-Pickerl" klebt? (Oder wenigstens nicht "auch" das grüne Raucherpickerl"?)
Ansonsten ist diese Frage bei Regen, Minusgraden & Co derart absurd, dass sie sich jedem Versuch entzieht, sie vernünftig zu beantworten.

8.: "Der HC Strache war da, also seid ihr ja doch "Blaue"?"
(a) Diese Beschuldigung ist genauso hirnbefreit, wie zu maulen, dass der VdB in der Hofburg ein Raucherkammerl hat. ....anstatt froh zu sein, dass wenigstens zwei Personen die in der Öffentlichkeit stehen (von sehr gegensätzlichen Lagern, nur so am Rande) "bekennende Raucher" sind.
Der Auftritt von HC bei unserer Demo war "unglücklich".
Als Erster von auch allen anderen Bürgern denen man eine Gelegenheit gegeben hat sich zu Wort zu melden? OK
Als quasi "Hauptredner" - war es schlecht.
Ich denke, er hat uns einfach gut überrollt und mit unseren eigenen "Waffen" (überparteiisch & unabhängig!!) gut erwischt.
In einer demokratischen Bewegung, wäre es jedenfalls nicht vertretbar gewesen, dem HC KEINE GELEGENHEIT zur Wortmeldung zu gestatten.
Nicht nur übt der derzeit keinerlei politische Ämter aus, er hat noch nicht mal eine aktive Parteimitgliedschaft -UND- wir hätten doch gewiss auch jedem anderen Politiker Gelegenheit gegeben sich zu äußern? Laut Frau Stiller hat sie alle Parteien eingeladen etwas zu sagen - KEINE hat dieses Angebot angenommen.
Also: SO wie es gelaufen ist, war es etwas unglücklich - aber es dazu gekommen ist, wäre nicht vermeidbar gewesen, ohne eine demokratischen Gesinnung zu verraten.

9.: "Rauchen gehört überhaupt verboten!"
Ja! Das ist(!) ein Denkansatz!
Dann sollte man sich aber öffentlich, ungeschminkt, mit aller Deutlichkeit dazu bekennen, dass Demokratie per se abgeschafft werden soll.
Also auf DAS "Echo" wäre ich dann gespannt.....

10.: Der "Schnorrer, Ober-Ferkel & Trittbrettfahrer" vulgo "Markus Mod" vulgo "Mag.Markus Hochecker"
Der, derzeit vermutlich übelste, Zeitgenosse den wir in Österreich haben!
Abgesehen von der Frechheit, UNSERE Bühne und die großzügige Geste (selbst) ihm zu gestatten das Wort zu ergreifen, dazu zu missbrauchen, um für sein "Smoke-Ja" Volksbegehren zu betteln, gleichzeitig aber den Leuten die Information vorzuenthalten, dass 2.500,- € für das (gleichzeitig von ihm eingeleitete!) "Smoke-Nein!" Volksbegehren wären.....
Der Mann ist nicht nur selbst ein MiliAnti (oder hat ihn wer MIT einer Zigarette gesehen?) sondern auch die Schergen die er mitgebracht hat - und die nach Ende der Veranstaltung fast handgreiflich gegen uns(!) geworden wären!
Er "gschaftelt" ja auch bei den ultra-links Grünen "Fridays for Future"-Kasperl herum, die erst recht als MilitAntis zu gelten haben, keine Ahnung vom Thema haben für das sie angeblich eintreten und eine "behinderte 16 Jährige" in den Status einer "Pauschal-Heiligen" erhoben haben.
Dann greift er mit beiden Händen in die von uns organisierte (und von uns bezahlten) Taschen-Aschenbecher um sie auf seinem Stand, mit dem er sich einfach bei unserer Demo eingenistet hat, zu verschenken. Ohne einem einzigen Cent in unsere Spendenbox.
Schnorrer und Trittbrettfahrer (und, mbMn einfach nur ein "unguter Lügner")
Und: "Ober-Ferkel"?
Wir haben uns sehr darauf konzentriert den Ballhausplatz ebenso sauber zu verlassen wie er uns von der Stadt zur Verfügung gestellt wurde.
Da wo sich die FfF / Smoke-Jain(?) - Heinzis eingenistet hatten, war der größte Dreckhaufen - inklusive zerbrochener/ausgeronnener Sektflaschen.
Auf unsere Aufforderung das weg zu räumen und sauber zu machen, wurden wir blöd angerotzt, und erst über "Nachdruck" dieser Aufforderung nachgekommen. ....und dann haben sie ihren triefenden, stinkenden Müll nicht(!) in ihre eigene (Diesel-Drecks-!)-Schleuder zum Abtransport gepackt, sondern zu unseren Müllsäcken dazu geschmissen. Auf unsere Aufforderug ihren eigenen Dreck auch selber zu entsorgen, kam dann die Androhung von Gewalt.....
Noch einmal: Ich kenne derzeit keine ekel-erregendere Person in Österreich als diesen "Markus Mod".... vulgo "Mag.Markus Hochecker".
Im Internet gestehe ich jedem zu sich hinter einem Pseudonym wenigstens ein wenig Privatsphäre zu behalten - in der Öffentlichkeit, noch dazu wo man sich in dieser Öffentlichkeit profilieren will, erlischt dieses Vorrecht!

11.: Andere Gruppierungen ...
Es gibt Initiativen die älter sind als room2smoke.... manche haben großartige Vorarbeit geleistet, aber leider irgendwann frustriert den Hut drauf gehaut. Andere grundeln und sandeln seit Jahren dahin und bieten, völlig führungs- & strukturlos, fast eher den militanten Hetzern, den "Anti-Rauch Terroristen" eine größere Bühne als dem konstruktiven Zusammenfinden und Lösungen erarbeiten..... und wieder andere machen bestenfalls einen "verwirrten" Eindruck. Auf jede konkrete Frage zunächst mit fester Stimme zu antworten: "Ich bin Humanist!" ...um dann in fahriges Genuschel ohne Hand oder Fuss zu verfallen und nicht einmal die historischen Fakten zu kennen, ist jetzt auch nicht wirklich der Burner.
Ich sage ja nicht(!), dass room2smoke der "Weisheit letzter Schluss" ist, wir sind extrem schnell, extrem groß geworden und haben auch so manchen Fehler (siehe oben) begangen, haben großen Lernbedarf und müssen noch viel umstrukturieren, aber derzeit sehe ich keine "demokratische Alternative" zu dieser Initiative. Wäre schön, wenn sich die Leute die etwas konstruktives beitragen können (und wollen) mit uns an einen Tisch setzen und zum Gelingen von room2smoke beitragen.
room2smoke versteht sich als überparteiliche und unabhängige nIitiative von Rauchern und Nichtrauchern gemeinsam um unser wichtigtes Gut, die Demokratie samt ihren Fundamenten, zu erhalten - bzw. zurück zu erobern.

12.: Forderungen & Konsens
Nur um es nochmals betont zu haben: Das sind MEINE Forderungen - und nicht die "offiziellen" von room2smoke!
Sie entspringen dem Umstand, dass ich seit 20 Jahren gegen diesen prohibitionistischen Verbotswahn ankämpfe und bereits zwei Wohnsitze im Ausland aufgeben musste, nachdem die Fanatiker das Ruder übernommen hatten. Erst die USA (Californien und Florida) und dann Spanien (Mallorca).
Ich WEISS, dass ein VERNÜFTIGER KONSENS mit diesen "Terroristen des Prohibitionismus" NICHT MÖGLICH ist!
Wenn es also darum geht "grundsätzlich demokratische Forderungen" zu erheben, dann können diese nur auf Eine(!) reduziert werden:
Sofortige Aufhebung jedweder prohibitionistischer Gesetze die sich in die Entscheidugsfreiheit von Privatpersonen und/oder Unternehmen einmischen.
Ganz gleich ob das
  • Hoteliers sind, die Raucherzimmer anbieten wollen.
  • Taxi-Unterehmer die (vielleicht auch weil sie selber rauchen, oder in diesem Klientel ihre "Markt-Nische" sehen) gerne "rauchende Passagiere" befördern wollen.
  • Öffentliche Verkehsmittel wo eine Trennung (Wagons!) zwischen Rauchern und Nichtrauchern, je nach Gusto leicht möglich ist.
    und ganz sicher nicht zuletzt:
  • Dieses superignorante Diktatur-Gesetz gegen die Gastronomie!
Nichtraucher (bzw. solche die einfach der Geruch von Rauch zusehr an das eigene Vergügen erinnert, dem sie "freiwillig" entsagt haben) SOLLEN die Möglichkeit haben Bereiche nach ihrem Geschmack finden zu können. (Ich kenne keinen einzigen Raucher, der je gefordert hätte: "Verbietet alle Nichtraucher-Lokale!") ich erwarte mir aber, eine entsprechende Toleranz auch in die "Gegenrichtung".
Den Rest wird der freie Markt, also jenes kapitalistische Dogma dem unsere Zeit ohnedies huldigt(!), scho regeln - und wenn es stimmt, dass immer mehr Menschen ein "rauchfreies Umfeld" haben wollen, sollten doch auch die Prohibitions-Terroristen keinen Handlungsbedarf sehen? ...denn dann wird es für uns "wenige verbliebenen Raucher", ohnehin immer schwieriger ein Platzerl zu finden, an dem wir uns eben auch(!) wohl fühlen können!

Es macht NULL Sinn, das "Nichtraucher-Schutz-Gesetz" schön zu reden, und/oder sich in Erklärungen zu verzetteln, dass wir das "eh OK" finden.
Ist es nicht!
Es ist die Vorstufe zur Entmüdigung!
Von Menschen die als Wähler das Recht haben, bei Wahlen über die jeweilige Zukunft unseres Landes zu entscheiden, ERWARTE ich mir die eigenständige Mündigkeit(!) keine Lehrstelle in einem Raucher-Betrieb anzunehmen (auch hier: Es gibt ja immer mehr Nichtraucher, nicht wahr?, also wird es auch immer mehr Nichtraucher-Lehrstellen geben = harte Zeiten für rauchende Lehrlinge!).
Ich ERWARTE mir, dass eine Mutter die Verantwortung trägt, kein Raucherlokal aufzusuchen, wenn sie der Meinung ist, dass die paar Rauchschwaden, für die paar Stunden ihrem Kinde dauerhaften Schaden zufügt.
Ich ERWARTE mir, dass Schwangere, sich keinen Job in einer Raucherbude sucht oder dort bleibt, wenn sie sich denn einreden lassen will, dass der Fötus dadurch geschädigt wird. (Millionen von Müttern haben gesunde Babys zur Welt gebracht, bevor diese Anti-Rauch Hysterie losgebrochen ist) - aber, wenn das wer glaubt, soll er das Recht, aber auch die PFLICHT haben, eine EIGENVERANTWORTLICHE ENTSCHEIDUNG zu treffen!
In Summe ist dieses unselige "Nichtraucherschutzgesetz" - ganz egal wie "vornehm" dieses vorgibt schon mit seiner Bezeichnung des Weges zu kommen, die Manifestation eines der Grundübel unserer Zeit:!
Nicht zu akzeptieren, dass RECHTE das RESULTAT von übernommenen PFLICHTEN sind. (und danach zu leben)
und
dass DEMOKRATIE spätestens dann SCHEITERN MUSS, wenn die Menschen sich hinter "Geboten und Verboten" nicht nur verstecken können, sondern auch sollen! EIGENVERANTWORTUNG übernehmen und KONSEQUENZEN tragen!

Weniger als das sind "faule Kompromisse" die schon zu stinken beginnen bevor sie noch ganz tot sind.

El Pedro
Beiträge: 16
Registriert: Do Jan 03, 2019 9:57 am

Zerreissen mechats einen, vor lauter Wut über so viel ignorante Bledheit!

Beitrag von El Pedro » Fr Nov 29, 2019 3:30 am

Gestern hat mir die (Online-)„Diskussion“ mit einer dieser ebenso bornierten, wie ignoranten und selbstgerechten militanten Nichtraucherinnen, eine Thematik in Erinnerung gerufen, an die ich schon sehr lange nicht mehr gedacht habe.

In ihrem, an Bewusstlosigkeit grenzenden, „Siegestaumel“ bedenken diese Leute nämlich einen wesentlichen Umstand nicht:
Wir müssen gar nicht darauf warten, bis die Verbotslawine – welcher mit dem Rauchverbot in der Gastronomie Tür und Tor geöffnet wurde – auch deren Vorlieben erreicht!

Sie SIND bereits ebenfalls Opfer dieser Raucherhatz geworden!
Freilich so „subtil“, so „unbemerkt am Rande“, dass selbst ich – wie gesagt – schon eine ganze Weile nicht mehr daran gedacht habe…..
Andere Betrachtungen, wie die Aushebelung der demokratischen Fundamente, schienen mir zu sehr im Vordergrund zu stehen…..

Kurze, sinngemäße, Zusammenfassung besagter Diskussion.
Sie: „Ich bin froh, dass den Rauchern endlich der Garaus gemacht wird. Wäre das nur früher geschehen, wäre meinem Mann viel erspart geblieben.“
Ich: „Ach ja? Spannend! Wie das? Erzählen Sie!“
Sie: „Mein Mann hat vor vielen Jahren zum Rauchen aufgehört, weil er eine schwere COPD bekommen hat.“
Ich: „Was für ein Glück! Na dann ist er diese COPD, mit der Aufgabe seines Lasters, wieder los geworden?!“
Sie: „????“
Ich: „Nunja, ist ja eines der Gesetze des Universums, dass die Wirkung verschwindet, wenn man die Ursache entfernt.“
Sie: „????“
Ich: „Wenn sie sich unter die Dusche stellen und das Wasser aufdrehen (Ursache) werden sie nass (Wirkung). Drehen sie das Wasser ab, werden sie, zumindest irgendwann, auch wieder trocken.“
Sie: „????“
Ich: „Wenn die COPD ihres Mannes direkt vom Rauchen verursacht wurde, und er deswegen damit aufhören musste, dann müsste die gleiche „Wirkungsumkehr“ eingetreten, und die COPD auch wieder verschwunden, sein. Von Galileo Galilei über Sir Isaac Newton bis zu Einstein haben Heerscharen von Wissenschaftlern bewiesen, dass Ursache und Wirkung untrennbar miteinander verbunden sind…..“
Sie: (jetzt eindeutig überfordert und mit dem, in solchen Situationen dann üblichen, Trotz): „Ja, aber, Statistiken beweisen, dass 80% derer die an COPD erkranken, starke Raucher waren.“

Bingo!
1.) Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges, war die überwiegende Mehrheit(!) der erwachsenen Menschheit, man darf ruhig von 80% (!) sprechen, (mehr oder weniger) „starke Raucher“.
2.) 80% reicht, rein wissenschaftlich betrachtet, als „Erklärung für eine Gesetzmäßigkeit“ NICHT aus!

Um bei der vorgenannten Analogie zu bleiben:
Gewiss entkleiden sich sogar mehr als 80% der Menschen, bevor sie, unter der Dusche stehend, das Wasser aufdrehen. Nicht wahr?
Trotzdem ist die Tatsache der „überwiegenden Nacktheit“ NICHT die Erklärung dafür, dass die Leute nass werden.
100% (!) aller „betroffenen Dusch-Opfer“ werden erst durch das Aufdrehen des Wasserhahnes nass!
Übersetzt auf die „Ursache für die Erkrankung an COPD“:
80% reichen als legitime Erklärung nicht aus!

Nach der, von Paracelsus aufgestellten, Grundregel der Medizin: „Nur die Dosis macht das Gift“ wäre nur eine Erkenntnis zulässig:
„Alle(!) starken Raucher bekommen, zumindest früher oder später(!), COPD.“

Das stimmt aber zweifellos nicht!
Sagte meine Opponentin in dieser Diskussion ja sogar selber. (Nur hat sie die Bedeutung ihrer eigenen Aussage nicht wirklich verstanden.)

Dazu kommt, dass ich – auch wenn ich „ihr“ das nicht erzählt habe – selbst ein Opfer dieser Krankheit bin!
Ich habe seit 50 Jahren COPD.
Vererbt(!) von meiner Mutter, die mit fast 90 schließlich, nicht zuletzt daran, verstorben ist.
(Danke, Mamma! /Ironie)
Als ich 10 Jahre alt war, haben mir die Ärzte (ich stamme selbst aus einer Arzt-Familie!) gesagt:
„Solange sie nicht mit dem Rauchen anfangen, wird COPD in ihrem Leben kein großes Problem werden….“
Als ich 20 war, sagten mir die Ärzte: „Wenn sie nicht sofort mit dem Rauchen aufhören, werden sie keine 30!“
Als ich 30 war, sagten mir die Ärzte: „Wenn sie nicht sofort mit dem Rauchen aufhören…...“
Mit 40: ……. die gleichen Sätze.

Mittlerweile bin ich 60, rauche (seit bald 45 Jahren!) immer noch „Kette“, erfreue mich im Grunde bester Gesundheit, und meine COPD ist zwar „lästig“, aber auch nicht mehr als damals, nach der Erstdiagnose, vor 50 Jahren.

Sind Ärzte also „Dummschwätzer“?
Nein.
Aber (oft) „hilflos!“
...und die „Raucherhatz“ hat den „Göttern in Weiss“ eine hervorragende Tarnung für diese Hilflosigkeit in die Hand gegeben!

Gespräch beim Arzt zur Diagnose:
Arzt: „Welche Beschwerden haben Sie?“
Patient: „xyz...“
Arzt: (der ja die Ursache herausfinden muss, um die Beschwerden erfolgreich bekämpfen zu können.): „Rauchen Sie?“
=> antworten sie in dieser Situation mit „Ja“
Arzt: „Na, da haben wir die Ursache! Hören sie sofort auf!“
=> antworten sie in dieser Situation hingegen mit „Nein“
Arzt: „Haben sie je geraucht?“
Ist ihre Antwort dann: „Ja“
Arzt: „Na da haben wir die Ursache. Sie sind also selber schuld!“
=> antworten sie aber auch auf diese Zusatzfrage mit „Nein“.
…..dann(!), werden sie beobachten können, wie (gute!) Ärzte erst wirklich ins Grübeln
kommen….
(„schlechte Ärzte“ verschreiben dann eben einfach irgendwelche Medikament, bevor sie
„der Nächste bitte!“ rufen.)

Versuchen Sie es!
Machen Sie den „Selbstversuch“!
Selbst wenn sie rauchen, oder geraucht haben, beantworten sie diese Fragen mit „Nein“ - und sie werden sehen, dass den Ärzten, eher früher als später, eine tatsächlich wirkungsvolle Therapie für ihre Beschwerden einfällt.
Ich habe es ausprobiert!
Menschen die ich kenne und schätze haben es, mit ähnlichem Erfolg(!), ebenfalls ausprobiert!

Zurück zur COPD?
Was ist also tatsächlich die Ursache für diese (wirklich unerfreuliche!) Krankheit?
Ich weiss es nicht!
Ich bin ja auch weder Arzt noch Wissenschaftler – obwohl ich sonst nicht nur viele Fähigkeiten und Kenntnisse sondern auch Wissen habe.
Aber: Ich bin auch in der Lage „logisch zu denken“.

Müsste ich raten, würde ich auf eine andere Ursache tippen:
In den 1950er bis 1970er-Jahren, in der Zeit als unsere Eltern und Großeltern lebten (und viele von uns aufwuchsen), wurde so gut wie alles (inklusive unserer Wohnungen und Büros in denen wir arbeiteten) mit Asbest isoliert/gedämmt.
Irgendwann wurde erkannt, dass Asbest tief in die Lunge eindringt und dort furchtbare Schäden verursacht.
Menschen die direkt mit Asbest gearbeitet haben, sind ALLE(!) eher früher als später, daran verstorben.
Menschen die dem Asbest in ihren Wohnungen oder Büros ausgesetzt waren, und entsprechend geringere Dosen von diesem Teufelszeug (siehe Paracelsus!) abbekommen haben, erlitten „genetische Veränderungen“ in ihren Lungen die nicht nur, gar nicht selten, eben dazu geführt haben, dass sie an COPD erkrankten, sondern (weil die Veränderungen auch die Genetik betrafen) diese Schei**-Krankheit auch an ihre Kinder vererbten!
(Meine Mutter ist zunächst in eine Schule gegangen, in welcher sie später auch selbst unterrichtete, welche in den 80er-Jahren abgerissen wurde, weil sie „völlig Asbest-verseucht“ war. Insgesamt war sie dem Dreck über 20 Jahre, über viele Stunden täglich, ausgesetzt.)

Bin ich mir sicher, dass „Asbest“ zur COPD meiner Mutter geführt hat?
Nein!
Kann sich irgendwer sicher sein, dass das nicht die Ursache war?
Nein!
Aber weil der „schwarze Peter“ dafür so praktisch dem „Rauchen“ zugesteckt werden kann und konnte, sah und sieht auch niemand wirklich eine Veranlassung, das zu erforschen.

Betrachtet man aber die Ursache/Wirkung-Thematik, ist die Wahrscheinlichkeit(!) deutlich höher, dass Asbest hier eine Rolle gespielt hat, als dass Rauchen auch nur irgend etwas damit zu tun hatte.
Studien zur Frage, ob (Berg-)Bauern, die ihr ganzes Leben – damals ebenfalls durch die Bank rauchend! - an der „frischen Luft“ und „weit weg von jedwedem Asbest“ verbracht haben, auch „zu 80%“ an COPD erkrankten, fehlen.
Es gibt aber auch keinerlei Hinweis darauf, dass COPD unter diesen Menschen irgendwann, irgendein „Thema“ gewesen wäre.

Im Gegenteil!
Fakt ist, dass zB die Griechen, nicht nur jenes Volk in Europa sind, wo die Menschen überdurchschnittlich alt werden – und bis ins hohe Alter gesund bleiben, sondern auch (bis heute) den größten Anteil an Rauchern in der Gesamtbevölkerung haben.
COPD ist in Griechenland so gut wie unbekannt!
….könnte es daran liegen, dass auf den vielen kleinen Inseln und Inselchen, Asbest so gut wie nie Einzug gehalten hat?

Weshalb aber, hat man damals, als die erste Häufung von – teils chronischen - Lungenerkrankungen aufgetreten sind, nicht die „Asbest-Industrie“ ins Visier genommen, sondern die „Tabak-Industrie“?

Ich denke, um Antwort auf diese Frage zu finden, genügt ein „durchschnittlicher Hausverstand“.
Zu jener Zeit als der gesamte Horror von Asbest, in seiner vollen Tragweite, ins (oft sogar nur „periphäre“) Bewusstsein der Öffentlichkeit gerutscht ist, hatten die ehemaligen Asbest-Hersteller und verarbeitenden Betriebe längst zugesperrt. Moderne, bessere, leichter verarbeitbare und sogar billigere Isolations-Materialien hatten für eine „natürliche Trendwende“ gesorgt.
Es war also schlicht niemand mehr da, der auch nur ansatzweise ähnlich „tiefe Taschen“ hatte, wie die Tabakindustrie, die sich längst zu einigen wenigen, unvorstellbar reichen, internationalen Konzernen zusammenfusioniert hatten.

Es macht nun mal keinen Sinn versuchen zu wollen, einer Branche in die Tasche zu greifen, die nicht nur Nichts mehr hat, sondern die es auch gar nicht mehr gibt.
Bei der Tabakindustrie hingegen war sogar sehr viel zu holen.
Und die, damals längst aktiven, Anti-Rauch-Hetzer haben den praktischen Vorwand dazu geliefert.

Von den, vorstehenden, Gedanken und Betrachtungen ist es nur mehr ein kleiner Schritt zu der Erkenntnis, dass die „Raucherhatz“ auch den „MilitAntis“, jenen die jetzt siegestrunken jubeln, unglaublichen Schaden zugefügt hat!

Jene Mantra, zu deren Verbreitung sie sogar maßgeblich(!) selbst beigetragen haben, „Rauchen ist die Wurzel allen Übels“ - hat dazu geführt, dass die Forschung nach den Ursachen von Krankheiten (und Möglichkeiten diese zu behandeln) bei einem resignierenden: „Ach so, sie haben mal geraucht – oder waren zumindest starkem Rauch ausgesetzt?!“ beendet werden konnten!
(Es gibt so gut wie keinen Menschen, der nicht den leichtesten aller angebotenen Auswege wählt.)
IHR habt DENEN den Vorwand geliefert und ihn dann auch noch beständig bestärkt!
IHR habt den „rosa Einhorn-Elefanten“ nicht nur frei Haus geliefert sondern auch unablässig an jener Pumpe gearbeitet um das Ding zu erdrückenden Dimensionen aufzublasen.

Aber, „guess what“, …. Leute, "liebe militante Antiraucher": Auch ihr werdet krank!
Es gibt immer mehr Menschen die, sogar an Lungenkrebs, erkranken, obwohl sie NIE geraucht haben, nie in der „so furchtbar verrauchten Gastronomie“ gearbeitet haben – und die jetzt unter zwei Grund-Problemen leiden:
(1) Da man ja ewig lang diese (unsinnige!) Behauptung aufgestellt hat, „das Rauchen wäre an dieser Krankheit schuld“ ist jedwede seriöse Forschung zu den wahren Ursachen schlicht unterblieben.
=und=
(2) Mangels tauglicher Erkenntnisse über die „wahren Ursachen“ wurde, auch weil „die Raucher ja selber schuld sind….!“, auch nie wirklich nach tauglichen Heilmitteln geforscht.

...und die Zeche für diesen eklatanten Mangel an Information und Forschung, bezahlt jetzt auch JEDER VON EUCH!

Erst gestern hat mir jemand erzählt, dass seine Mutter an Lunkenkrebs erkrankte.
Da sie angab Raucherin zu sein, konzentrierte man sich auf diese Behandlung.
Viel zu spät erkannte man, dass der Lungenkrebs „nur“ Metastasen eines riesigen Geschwüres an der Nebenniere gewesen war.

Erst wenn ihr(!) auf diesen „praktischen General-Belzebuben“ (Rauch, Rauchen, und das völlig verblödete „Passivrauchen“) verzichtet, dieses Thema ersatzlos vom Tisch wischt, werden Wissenschaft, Forschung, Medizin und die politisch Verantwortlichen gezwungen sein, sich mit den wahren Ursachen all unserer „Mode-Krankheiten“ ….und den Möglichkeiten diese zu heilen(!)… beschäftigen.
Müssen!

Es liegt jetzt quasi nur an euch.

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