Männer(rechte)?

Für alles was halt so "Gott und die Welt" betrifft...

Moderator: Lisa

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Benger.T.
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Männer(rechte)?

Beitrag von Benger.T. » Mo Dez 24, 2018 1:24 pm

Allein erziehende Väter.
Besuchsrecht.
(VOR-)Verurteilungen wegen haltloser Anschuldigung.
Stigmatisierung.
Der Mann als Sündenbock der gehörnten Damenwelt!

Hier müsste sich schnellstmöglich etwas ändern!
B.T.

Lisa
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Re: Männer(rechte)?

Beitrag von Lisa » Di Dez 25, 2018 4:54 pm

Stimmt!
Wie ist die Frage.
Für Vorschläge sind wir offen.
Und natürlich haben wir siese Problematik schon diskutiert. Wir sind allerdings noch zu keiner (auch nur im Ansatz) konkreten Lösung gekommen.
Außer eben (wieder einmal):
Gemeinschaft- nur wer sich in der Gemeinschaft wohl fühlt, wird (wahrscheinlich) seltener seinen Frust an anderen auslassen!
Gesetzesänderung- das Um und Auf!
LG, Lisa

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Leo
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Re: Männer(rechte)?

Beitrag von Leo » Do Dez 27, 2018 11:22 am

Der Versuch einer Analyse:

1.) Wie kommt es zu diesen Situationen?
(Vermutung a:) Weil die Kinder oft als die "letzte Waffe" gegen den Ex-gesehen werden. Wird das also über die Kids ausgetragen, ist es eigentlich eher ein Zeichen für einen "guten Vater" denn nur wenn die Minis dem wirklich was bedeuten ist die "Waffe" wirkungsvoll.
(Vermutung b:) Neben der obgenannten "Rache" wird es wohl mindest ebenso oft ums Geld gehen. Der in unserer heutigen Zeit immer noch offen propagierte Unfug, dass "Frauen weniger verdienen als Männer" (wie kommt es dann, dass Männer überhaupt noch Jobs finden, so lange es noch arbeitslose Frauen gibt?) trägt hier zu einer "Notwendigkeit" für schäbiges Verhalten bei?
(Vermutung c:) Scheidung/Trennung bewirkt auch einen sofortigen wie aber auch einen "stark verzögert einsetzenden" finanziellen Nachteil für den Alleinerzieher.
...(c1) Der Job/eine Karriere kann nicht mehr mit gleicher Konsequenz verfolgt werden, was zu einem "Karriereknick" führen "muss", denn das/die Kind/er genieß/t/en (hoffentlich) oberste Priorität.
...(c2) Zeiten der Kindererziehung, des Zurücksteckens fehlen bei den "Pensionsberechnungs-Zeiten" und
...(c3) - nur noch am Rande: Wegfall des (Ehe-)Partners bedeutet auch Verlust der Witwen/Witwer-Pension.

2.) Was kann dagegen wirkungsvoll unternommen werden?
Ansatz 1: Wie schon von Lisa vorgeschlagen, könnte eine erste Entschärfung durch eine "Ent-Genderifizierung" des Berufs-, Arbeits-, & Wirtschaftslebens bringen. Es sollte sich ohnehin von selbst verstehen, dass es für diese Lebensbereiche völlig irrelevant ist welche "Geschlechtsmerkmale" sich unter der Kleidung einer Person befinden.
Da könnte also schon einmal "erster Druck aus dem Kessel genommen werden".
Ansatz 2: Mit dem "Garantieeinkommen" (siehe diesem) würde der wirtschaftliche Druck völlig wegfallen. Zumindest bei den meisten Menschen. Inklusive dem Schachern um Alimente, weil ja jedes Kind auch bereits sein eigenes Garantieeinkommen mitbringt. Und durch die Fortsetzung desselben in die Pension entfiele auch der langfristig negative Effekt. (Gilt alles zumindest für das Gros der Bevölkerung) ....aber wenn sich diese Art der Streitereien auf eine eher überschaubare Gruppe der "trotzdem-noch-Mehrverdiener" reduziert, könnte vielleicht auch eine "besonnenere Betrachtung" des Einzelfalls einsetzen?
Ansatz 3: In der, noch unveröffentlichten (mea chulpa), "politischen Vision" mit dem (Arbeits-)Titel "XO1" findet sich dann das basis-demokratische Konzept der "Interessens-Gilden". Jeder Empfänger eines Garantieeinkommens wäre verpflichtet sich (u.A.) in mindest einer dieser Gruppen zu engagieren. Nach freier Wahl seiner besonderen Fähigkeiten und/oder Interessen. Da könnte es also auch sehr gut vorstellbar eine Gruppe für "Single-Parents" geben, geschlechtsneutral, welche bis hin zur Gestaltung der einschlägigen Judikatur und Kontrolle der Justiz für diesen Bereich auch über entsprechende Mechanismen verfügen würde um mit den angesprochenen Herausforderungen adäquat umzugehen.

...aber selbstverständlich bin ich/sind wir auch hier gespannt auf nachhaltig umsetzbare Gegenvorschläge .... und ich verspreche herauszufinden wie "XO1" so überarbeitet werden kann, dass es zum kostenlosen Download bereitgestellt wird.
~~~~~~~~~~~
...und wenn ich auf Wasser laufen könnte, würde es welche geben, die sagen:
"Seht her! Nicht einmal schwimmen kann er!"

El Pedro
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Re: Männer(rechte)?

Beitrag von El Pedro » Fr Jan 11, 2019 2:43 pm

Erst gestern einen Bericht in ORF gesehen, wonach bereits derzeit knapp 70% (!) aller Richter, Richterinnen sind.
Tendenz stark steigend, weil die "letzten männlichen Richter" langsam aber sicher in die Pension abdriften.
Die Justiz ist also GANZ fest in "Frauenhand" - welche Chance willst Du da als Mann noch haben?
...zumal Frauen nicht nur etwas kennen, das wir Männer immer noch nicht begriffen haben, sondern es auch absolut perfekt beherrschen und ganz spontan jederzeit umsetzen können: "Geschlechter-Loyalität".
Davon, dass das durch die Bank "behütete Töchter aus gutem Haus" sind, die keinerlei Lebenserfahrung haben, nie in schwierigen Situationen waren ohne dass der Pappi sofort zur Stelle gewesen wäre.... und die meistens gerade einmal den (zwischenzeitlich "akademisch wertlosen") "Mag.Titel" haben .....wie SOLLEN die denn vernünftige, geschweige denn "gerechte" Urteile fällen?
(Deswegen schreibe ich gerade an meinem Buch für eine grundlegende Tiefen-Reform der Justiz, die diese, mbMn mehr als nur notwendig hat)

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