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Geschlechtsneutrale Bewerbungen

Verfasst: Sa Dez 22, 2018 12:31 pm
von Lisa
Geschlechtsneutrale Bewerbungen halte ich persönlich für einen der wichtigsten Schritte um eine Position optimal besetzen zu können.
Somit könnte man auch die Frauenquote wieder abschaffen.

Re: Geschlechtsneutrale Bewerbungen

Verfasst: Mo Dez 24, 2018 1:20 pm
von Benger.T.
Da werden Feministinnen springen! Aber ja- ich halte diese Frauenquote für absolut überflüssig. Sie bringt den Frauen nichts, und die Aufgaben der besetzten Stellen sind zumeist auch nicht optimal ausgeführt.
B.T.

Re: Geschlechtsneutrale Bewerbungen

Verfasst: Do Dez 27, 2018 3:17 pm
von Schneiderin
Naja, zur Frauenquote stehe ich nicht ganz so negativ. Wenn man sich zB. Island ansieht, funktioniert das dort dank Frauenquote sehr gut.
Natürlich bin ich dennoch dafür das für jeden Posten die optimale Besetzung her muss.

Re: Geschlechtsneutrale Bewerbungen

Verfasst: Do Dez 27, 2018 3:50 pm
von Leo
Benger.T. hat geschrieben:
Mo Dez 24, 2018 1:20 pm
Da werden Feministinnen springen!
Das mag schon sein, aber auf der anderen Seite wäre es ebenfalls an der allerhöchsten Zeit, dass man jede Form von Fanatismus und Rassismus schonungslos enttarnt und gezielt unterbindet/bekämpft.

...und Feminismus ist, ganz nüchtern und neutral betrachtet, eine der übelsten Auswüchse von Rassismus unserer Zeit.
(Was vermutlich auch der Grund ist, weshalb sich ausgerechnet Feministinnen so lautstark "Gegen Rassismus" zu Worte melden: Als Ablenkung von der Tatsache, dass sie selber welche sind.)

Man muss einfach erkennen, dass sich der Feminismus, einem Wolf gleich der sich des Schafpelzes bedient, in die Gesellschaft eingeschlichen hat.
Der "Schafspelz" des Feminismus war die (berechtigte und absolut unstrittige!) Forderung nach Gleichberechtigung & Gleichstellung.
Aber die "Gleichberechtigungsbewegung" gab es ja schon lange bevor der Feminismus sein hässliches Haupt erhoben hat - interessanter Weise hat das aber nie jemand (meines Wissens nach) lautstark und öffentlichkeitswirksam hinterfragt.

(Aber vermutlich wäre jeder, der es versucht hätte mit einem "Du frauenfeindliches, brutalo-paedophiles Vergewaltiger-Männerschwein" einfach niedergebrüllt worden?)

Feminismus ist, und das streiten die Protagnoistinnen - darauf angesprochen, und spätestens wenn sie ein wenig die Contenance verlieren - gar nicht ab, die "Überzeugung dass alle Männer (pauschalierend) "Dreck" sind, (bzw. zumindest "potentielle Vergewaltiger" jedenfalls aber immer "latente Täter") - während alle Frauen (ebenfalls pauschalierend) quasi "heilige Übermenschen" sind die ohnehin wirklich alles "besser als die Männer können".

Setzt man nun für "Frauen" in dieser Gleichung und Denkwelt einfach mal "Rasse 1" oder "Arier" ein, und für Männer "Rasse 2" oder "der Jud" - werden sämtliche Aussagen aus dieser Ecke als genau das überdeutlich klar was ich eingangs konstatiert habe: "Purer, 100% lupenreiner Rassismus."

Deshalb im Übrigen auch nach diesem Konzept/Manifest die "völlige Ausklammerung" des "biologischen Geschlechts" und dann hat auch die "Schneiderin" recht, wenn sie sagt:
Schneiderin hat geschrieben:
Do Dez 27, 2018 3:17 pm
.....Wenn man sich zB. Island ansieht, funktioniert das dort dank Frauenquote sehr gut.
Natürlich bin ich dennoch dafür das für jeden Posten die optimale Besetzung her muss.
Bloss: Jede Frau in einer Spitzenposition wird bestätigen (und ich kenne einige und habe mit denen auch über dieses "heikle Thema" gesprochen), dass die Festlegung einer Quote nicht nur eine "Beleidgung" für tüchtige Frauen ist, sondern auch eine Abwertung(!) ihrer Leistung.
Denn:
(a) kann sich keine mehr sicher sein, den Job nicht einfach deswegen bekommen zu haben, weil sie halt wirklich "der beste Kandidat" war.
(b) Wann immer man ihr am Zeug flicken will, oder den Gegnern die Argumente ausgehen, wird zumindest hinter ihrem Rücken getuschelt, dass sie halt "nur eine Quotenfrau" ist.
Mich würde das auch ausgesprochen irritieren und eher wütend machen, wäre ich eine "erfolgreiche Frau".

Plus: Was da - nur zB - mit der Bestellung einer derart wichtigen Position wie der Rechnungshof-Präsidentschaft abgelaufen ist, wo einer Frau der Job gegeben wurde, obwohl(!) sich tatsächlich alle darüber einig waren, dass der männliche Kandidat eigentlich mit Abstand(!) besser qualifiziert gewesen wäre, ist ein Trauerspiel, dessen Wiederholung, nur bei Abschaffung dieses Unsinns, künftig vermieden werden kann.

Gerade bei Bewerbungen sollte künftig das Geschlecht komplett weggelassen werden:
Person [A], "Müller", bewirbt sich für die Position xyz. Müller hat folgende Qualifikationen..... und bringt folgende Erfahrung mit......
Punkt.
Kein Foto, keine Angaben zum Geschlecht, keine Informationen aus welchen sich dieses dann doch wieder "erahnen" ließe.
Ergebnis:
Der beste Bewerber bekommt den Job - und das ist dann in jedermanns Sinne, weil völlig unerheblich ob sich "Person [A]" dann als "Frau oder Mann" herausstellt - alle können sich sicher sein, die bestmögliche Entscheidung getroffen zu haben.

Re: Geschlechtsneutrale Bewerbungen

Verfasst: Do Jan 24, 2019 1:36 pm
von Redefreiheit
Geschlechtsneutrale Bewerbungen werden aber nur bis zum Vorstellungsgespräch helfen. Und wenn dann wiederum intern nach QUoten gearbeitet wird, bringt die geschlechtsneutrale Bewerbung erst nicht viel.
Es müsste eine Lösung geschaffen werden, die garantiert des der oder die am besten Geeignete den Posten erhält.
Die Grundidee ist großartig und sollte weiter verfolgt werden.

Redefreiheit